Mittwoch, 21. Februar 2018

Wie sieht es aus mit meinem Fastenvorsatz?





Vor einer Woche hat die österliche Bußzeit, die Fastenzeit begonnen. Manche beginnen erst heute, gerade Menschen in der Schweiz (Basel und Umgebung) oder im angrenzenden Gebiet von Deutschland. Hier wird noch die Buurefasnacht gefeiert. Diese fasten dann auch am Sonntag.
Aber was meint Fasten denn alles? Besonders im christlichen Sinne? Nur einfach auf Speisen zu verzichten?
Die österliche Bußzeit ist eine Zeit, die uns frei machen will, frei von Anhänglichkeiten, vielleicht sogar von manchen Süchten, die uns gar nicht als solche bewusst sind.
Viele verzichten in dieser Zeit auf Süßigkeiten, Alkohol oder auch Zigaretten. Gerade jüngere Leute versuchen auch weniger in das Internet zu gehen. Doch nach der Fastenzeit geht es wieder weiter wie zuvor. Ist dies wirklich der Sinn?
Wenn die österliche Bußzeit dazu einlädt, von etwas frei zu werden, dann heißt dies eigentlich, dass ich mich in etwas einübe, was ich anschließend weiter so mache. Nur so ganz es mehr zu Gott führen.
Dies könnte aber auch heißen: Weniger Radio hören oder Fernsehen. Sich stille Zeit nehmen…

Aber Vorsicht! Wer den ganzen Tag das Radio anhat oder den Fernseher laufen lässt, sollte wirklich  langsam beginnen vielleicht mit einer Stunde weniger am Tag
Ähnlich ist es mit der Stille. Wer diese nicht gewohnt ist, sollte vielleicht mit 15 Minuten am Tag beginnen.
Wichtig ist nur, es dann nach der Fastenzeit beizubehalten. In der nächsten Fastenzeit kann man dann einen Schritt weitergehen.

Ähnlich ist es mit dem Verzicht auf Speisen, Alkohol, Zigaretten. Zumindest dann, wenn man davon übermäßig nimmt. So kannte ich eine Person, die während der österlichen Bußzeit immer mit dem Rauchen aufgehört hat, dafür aber sehr gereizt gegenüber allen Personen war. Das kann nicht der Sinn sein. Dann lieber auf eine bestimmte Anzahl an Zigaretten verzichten und dies anschließend aber beibehalten.

Gott möchte, dass wir in dieser Zeit freier für IHN werden und dies auch bleiben.


Gute Anregungen sind auch hier zu finden


Mittwoch, 14. Februar 2018

"... dann trete ich eben aus der Kirche aus!"

Quelle: Fotolia


So leicht ist der Satz dahin gesagt – und immer mehr Menschen treten aus der Kirche aus.  Dafür braucht es inzwischen gar nicht viel: Steht irgendwas Negatives in der Tageszeitung oder berichten die Nachrichten darüber,  ist schon die Überlegung da, aus der Kirche auszutreten. Wegen eines einzelnen Menschen, der etwas falsch gemacht hat. Und man macht sich keine Gedanken mehr: Da treten Menschen, die evangelisch sind, aus ihrer Kirche aus, weil sie irgendwas gelesen haben, was in der katholischen Kirche nicht in Ordnung ist und umgekehrt. Die Leute wissen zum Teil gar nicht mehr um die Unterschiede, wo sie wirklich dazugehören.
Dabei macht mich etwas stutzig: Die gleichen Menschen, die aus der Kirche austreten, setzten sich gleichzeitig für die eigenen Firma ein, wenn da einer der Manager ein Fehler macht.
Auch wenn der Vergleich hinkt: Würden diese Personen nach dem gleichen Prinzip handeln, bei dem sie handeln wenn es um die Kirche geht, müssten sie konsequenterweise den Betrieb verlassen. 
Das gleiche gilt für eine Ehe: Hier wird gekämpft, damit diese bestehen bleibt. 

Man kann es auch so sagen: Für die Kirche übertragen heißt dies: Kämpfen! Kämpfen um den guten Ruf. Denn, wenn wir ehrlich sind: Fast jeder von uns kennt irgendjemanden, der in der Kirche ist und der positiv überzeugt. Warum dann unbedingt alles negativ sehen?
Jeder von uns ist Kirche und daher sollten wir auch dafür kämpfen, dass ein positives Bild entsteht, so dass Vertrauen wachsen kann, kein Misstrauen mehr da ist. An mir selbst liegt es, für was ich mich entscheide.

Vielleicht noch ein Gedanke: In einer Zeitschrift las ich vor ein paar Tagen mehrere Artikel zum Thema Gemeinde und Kirche. Ein Schlagwort war, dass die Gemeinde (und damit die Kirche) immer ein umkämpfter Ort ist. Gleichzeitig  wurden viele Zeugnisse gegeben, warum jemand in der Kirche bleibt.
Vielleicht hat jemand Lust, genau dazu einen Kommentar zu hinterlassen.

Noch ein Gedanke ganz zum Schluss, da nun die Fastenzeit beginnt: Statt etwas wegzulassen, könnte man ja selbst daran arbeiten, das Bild in der Kirche positiv darzustellen. - Das fängt bei jedem selbst an.

Mittwoch, 7. Februar 2018

Frauen im Alten Testament - Was können wir von Eva lernen?

Werkstatt des Ludwig Henfflin: Die Erschaffung Evas aus der Rippe des Adam, Buchmalerei, 1477, in der Universitätsbibliothek in Heidelberg
Quelle: Joachim Schäfer, Ökumenisches Heiligenlexikon

Eva, die erste Frau, die in der Bibel genannt wird.
Was kommt da einem so in den Sinn, wenn wir ihren Namen hören?

Eva wurde aus der Seite von Adam genommen. Uns wurde im Studium gesagt:
Sie ist nicht aus dem Kopf genommen worden, weil sie nicht über Adam steht. Sie wurde auch nicht von seinen Füßen gemacht, weil sie nicht unter ihm steht. Sie wurde aus der Seite gemacht, weil sie dem Mann ebenbürtig ist.  Und daher ist es auch kein Wunder, dass die wörtliche Übersetzung nicht heißt, dass eine Frau erschaffen wurde, sondern Männin.

Eva kann uns zeigen, wem wir Vertrauen sollen. Sie ist die erste, die in Versuchung geführt wird. Sie vertraut der Schlange.  Die Schlange erlaubt Eva alles. Hier wieder die wörtliche Übersetzung aus meiner Heiligen Schrift aus Israel (hebräisch-deutsch)
Da steht:
"Da sprach die Schlange zu dem Weibe: Ihr werdet nicht des Todes sterben. Sondern Gott weiß, dass, welches Tages ihr davon esset, werden aufgetan eure Augen, und ihr werdet wie Gott, erkennend Gutes und Böses.“

Ist nicht in jedem von uns auch die Gefahr, mehr sein zu wollen, alles haben zu wollen?
Gott setzt von Anfang an ein Verbot, die Schlange erlaubt alles. Was ist da leichter: Sich an das Verbot zu halten, oder lieber nachzugeben. Auch wenn der Vergleich hinkt: Eltern verbieten den Kindern auch einiges, was diese nicht verstehen, erst später.
Wenn Gott uns Grenzen setzt, dann meint er es gut mit uns. Das können wir von Eva lernen. Mit Adam zusammen wurde sie aus dem Paradiese vertrieben, der genauso gehandelt hat, sich auch auf die Versuchung eingelassen hat.

Es ist vielleicht manchmal schwer, wir erkennen nicht immer Gottes Willen, wissen vielleicht oft nicht, warum er Grenzen setzt. – So wie es Eva eben auch nicht erkannte.  Aber diese Grenzen sind wichtig. Und vielleicht sind sie manchmal, je nachdem was Gott mit uns vorhat, auch eine Prüfung, damit wir reifen?

Und der Mensch möchte gerne auch mächtig werden, immer mehr sein, aufsteigen im System. Die Arbeitswelt ist so programmiert, dass sie darauf ausgelegt ist.  Da wird gefragt, wo man sich in ein paar Jahren sieht, wie weit man kommen will. Ist da nicht auch ein bisschen Macht dahinter?
Will Gott von uns, dass wir da mitmachen? Vielleicht führt ER uns ja einen ganz anderen, entgegengesetzten Weg, aber es ist SEIN Weg.

So kann jeder von uns an Eva lernen, wie Gott handeln möchte, und wie entgegengesetzt der Versucher handelt.

Mittwoch, 31. Januar 2018

Gebetsanliegen für Februar


Gebetsanliegen des Papstes:

o   Nein zur Korruption
o   Dass jene, die über wirtschaftliche, politische oder religiöse Macht verfügen, ihre Position nicht missbrauchen



Gebetstag um geistliche Berufungen:

Donnerstag, 01. Februar:
Wir bitten um Berufungen zum priesterlichen Dienst.

Mittwoch, 24. Januar 2018

Aufgerufen zur Heiligkeit

Quelle: Fotolia

Als Christen sind wir zur Heiligkeit aufgerufen. Doch was heißt dies genau? Sind wir deshalb bessere Menschen als andere?
 Wenn man bei den Synonymen nachsieht, was heilig heißt, stehen dort unter anderem Worte wie:  fromm, selig, königlich, würdevoll, galamäßig, festlich, tabu…

Ist dies wirklich das, was im christlichen Sinne heilig sein meint?
Als ich noch Religionsunterricht gegeben habe, versuchte ich den Kindern erst einmal einen anderen Zugang zu geben. Im Wort heilig steckt das Wort heil drin. Es ist interessant, was Kinder sagen, was dies heißt: Nicht kaputt; gesund.
Vielleicht trifft es dies schon mehr, dann damit sind wir auch in der Nähe von Christus. Und: Er kann immer wieder dafür sorgen, dass wir gesund werden (z. B. nach einer Beichte)
Heilig sein, heißt noch viel mehr. Es heißt auch, bewusst Christ sein und als Christ zu leben. Wenn ich mir das Neue Testament ansehe, dann werden dort Christen immer wieder Heilige genannt. Einfach deswegen, weil sie eben Christen sind. (z. B. Apg 9,32 und 9,41)
Paulus nennt in seinen Briefen die Christen immer wieder Heilige, egal, was diese machen. Er schimpft auch manchmal mit ihnen. Daher sehen wir: Christen sind keine besseren Menschen. Aber sie suchen die Verbindung mit Gott und mit anderen Christen.
Für Christen ist es normal, täglich zu beten, immer Kontakt zu Gott zu halten, in der Bibel zu lesen.
Vielleicht als Vergleich: Weltlich gesehen möchte ein Ehepaar vielleicht möglichst viel Zeit miteinander verbringen. So ist es bei den Christen, sie wollen Zeit mit Gott verbringen.
Ein Ehepaar streitet vielleicht auch manchmal, ist nicht immer eins, aber sie versuchen miteinander zu reden, um sich anzunähern. Ähnlich bei Christen: Vielleicht verstehen diese nicht immer, was Gott will, streiten vielleicht auch mal mit Gott, aber tun zum Schluss seinen Willen.

Und wie sieht es mit der Scheinheiligkeit aus? Nun, das ist wohl, wenn ich nur so tue, als ob ich Gottes Willen beachte. Aber von außen her, kann dies eigentlich kein Mensch sehen. Daher sollten wir niemandem Scheinheiligkeit unterstellen.


Quelle: Fotolia


Mittwoch, 17. Januar 2018

Heiliger Vinzenz Pallotti

Gemälde von Bruno Zwiener
Quelle: Ökumenisches Heiligenlexikon

Seit meiner Kindheit bin ich von Vinzenz Pallotti geprägt,  denn ich gehörte zu einer Pfarrgemeinde, die von Pallottinern geleitet wurde. Sein Gedenktag ist der 22. Januar.
Wer war denn dieser Vinzenz Pallotti?

Vinzenz Pallotti war ein römischer Priester, der eine ordensähnliche Gemeinschaft gegründet hat und damit oft als Vorläufer des 2. Vatikanischen Konzils gesehen wird. Neben all seiner Arbeit war er ein Mystiker, der sehr auf Gott vertraute. Doch zunächst einmal die wichtigsten Daten aus seinem Leben:
v  Geboren am 21. April 1795
v  Gestorben am 22. Januar 1850
v  Im Mai 1818 empfing er die Priesterweihe

Hier Weniges aus seinem Leben:
Vinzenz wuchs in einer gläubigen Familie auf. Schon als Kind war es ihm wichtig, Gutes zu tun. Es ist bekannt, dass er Bettler sein Pausenbrot schenkte  sehr zum Leidwesen seiner Mutter.
Eigentlich wollte Pallotti in eine Ordensgemeinschaft eintreten, aber aufgrund seiner schwächlichen Gesundheit wurde er abgelehnt. So wurde er Weltpriester, was heute dem Diözesanpriester entspricht. Was noch dazu kam: Die Diözese hatte damals kaum Geld, konnte ihn nicht bezahlen. So musste er selbst schauen, wo das Geld herkommt.
Bald nach seiner Priesterweihe wurde er Professor. Neben der theologischen Literatur las er selbst auch Bücher, die auf dem Index standen, holte sich dafür die Erlaubnis.
Doch er hatte es nicht nur leicht. Zu seiner Zeit herrschte die französische Revolution. Ein paar Mal musste er sich daher verstecken, um nicht getötet zu werden.
Auch als er Pfarrer der Kirche Santo Spirito dei Napoletani wurde hörten die Schwierigkeiten nicht auf, denn die anderen Priester wollten es sich vor allem bequem machen. Sie schlossen zum Beispiel die Kirche einfach zu.
Er erkannte, dass der Glaube nicht nur für Katholiken da sein sollte, sondern das Christentum ein weltumspannendes Werk ist. Daher gründete er die katholische Mission, ließ Bibeln für alle Länder in deren Sprachen drucken. Das Geld dafür bekam er von Wohltätern. Genauso war es ihm klar, dass nicht nur Priester und Ordensleute berufen sind, sondern auch Laien. So gründete er die Vereinigung vom katholischen Apostolat (UAC). Da damals die Zeit dafür nicht reif war, gründet er auch die Gesellschaft vom katholischen Apostolat (SAC), eine ordensähnliche Gemeinschaft, heute bekannt unter dem Namen Pallottiner. Bald darauf folgte auch die Schwesterngemeinschaft. Hier unterstütze ihn Elisabeth Sanna, die als einer der ersten dort eintrat.
Einiges von seinem Wirken zeigt sein Denken über Gott, aber auch seinen Humor:
v  An einem sehr verregneten Tag war Pallotti, der klein von Gestalt war, mit einem größeren Mitbruder unterwegs. Dieser regte sich über das Wetter auf.  Pallotti blieb stehen und wies seinen Mitbruder zurecht, wie er ein Wetter, welches Gott schenkt, als schlecht bezeichnet. Man kann sich die Situation vorstellen: Es regnet sehr heftig, da stehen zwei Priester und der Regen läuft vom Hut des größeren auf den kleinen Pallotti herab.
v  Pallotti wurde zu einem Kranken gerufen, der nichts mit Gott zu tun haben wollte. (ich weiß jetzt nicht mehr auswendig, ob es in einem Gefängnis war, oder ein Soldat). Als dieser Kranke Pallotti vor sich sah, fing er an zu schimpfen, wollte nichts mit ihm zu tun haben. Was machte Pallotti? Immer wenn der Mund aufging, schob er einen Keks in den Mund des Kranken und redete dann mit einer Engelsgeduld. Er schaffte es, diesen Kranken zu bekehren.

Es gibt Heilige, die Pallotti auch kannte. Hier sieht man, wie verschieden diese Heiligen sein können:
v  Eine Freundschaft verband ihn mit Kaspar des Bufalo. Beide überlegten zunächst, ob sie gemeinsam eine Gemeinschaft gründen, merkten dann aber, dass die jeweilige Spiritualität zu unterschiedlich ist.  Jedoch blieben sie in Freundschaft verbunden.
v Papst Pius IX war ein Studienkollege Pallottis.  Beide müssen sehr unterschiedliche Ansichten gehabt haben und kamen anscheinend auch nicht miteinander aus. So ist es kein Wunder, dass über Pallottis Lippen einmal der Satz kam: „Der Papst hat ein Brett vor dem Kopf, welches größer als die Tür vom Petersdom ist.“


Wie oben schon beschrieben, dachte Pallotti weltumspannend, zog auch die Laien mit ein. Er wird als Vorläufer der katholischen Aktion und der 2. Vatikanischen Konzils gesehen. So ist es kein Wunder, dass er 1950 selig- und 1963 heiliggesprochen wurde.

Dies sind nur ein paar wenige Daten aus seinem Leben. Es gäbe viel, viel mehr zu sagen/schreiben. Es gibt mehrer Bücher über ihn, die es sich auf alle Fälle lohnt zu lesen, um ihn kennen zu lernen. Er behielt es übrigens sein Leben lang bei, etwas zu verschenken. So mitten im Winter an einen  Bettler seinen Mantel. Pallotti wurde daher krank und starb einige Zeit darauf.
Sein Gedenktag ist der 22. Januar.

In Deutschland gibt es übrigens mehrere Gemeinschaften, die sich auf Vinzenz Pallotti berufen.
v  Hildegardisschwestern

Und dann gibt es natürlich noch die Laienbewegung

Wer sein Denken; seine Mystik etwas mehr kennenlernen möchte, kann dies Buch lesen. 
Eine Ergänzung ist der Beitrag "Vinzenz Pallotti - Ein Priester ruft die Laien

Mittwoch, 10. Januar 2018

Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren.

Quelle: Fotolia

-         Oh Gott
-         Ach Gottchen
-         Jesses Maria
-         Gott nochmal
-         Um Gottes Willen
-         ….
 Auch schon mal – ohne nachzudenken dies ausgesprochen? Manchmal als Fluch? Selbst Menschen, die bewusst als Christen leben.
Meist wird es nicht bewusst gesagt, oft nicht einmal wirklich an Gott gedacht. Kann  der Ausspruch da ein aufrichtiges Gebet sein?
Es ist nicht einfach ein Zusatz, nicht einfach ein Ausruf des Erstaunens,  des Erschreckens…
Noch schlimmer: Oft wird es als Fluch gesprochen.
Das ist nichts, was einfach so nebenbei passiert, was man „halt so sagt“ Es wird ganz klipp und klar gegen das zweite der zehn Gebote verstoßen.


Was daran schlimm ist: Ausländern mit muslimischen Wurzeln, denen eigentlich der Glaube wichtig ist, die wissen, dass der Name Allah nicht einfach ohne Grund ausgesprochen wird, lernen von uns, dass bei jeder Kleinigkeit der Name Gottes ausgesprochen werden darf, weil es eben jeder so tut. Erst wenn man sie anspricht, dass Gott und Allah die gleiche Person sind, hören sie auf. Und wir?

Ich kenne eine Mutter, die christlich lebt, mit ihrer Familie jeden Sonntag in die Kirche geht. Anscheinend hat sich damit das christliche Leben. Doch sie verbietet ihren Kindern den Namen Gottes einfach so, ohne Grund auszusprechen! Sie hat verstanden, um was es bei den zehn Geboten geht.

Denken wir in Zukunft daran, wen wir meinen, wenn wir einfach „O Gott“ sagen, ohne nachzudenken.
Ich schaffe es, wenn ich weiß, dass jemand bewusst christlich lebt, denjenigen darauf hinzuweisen. Vielleicht lernen wir dann wieder besser, wer Gott ist, wie heilig ER ist, dass ER derjenige ist, der alles – auch uns – erschaffen hat.