Freitag, 2. Dezember 2016

Adventskalender


Alpha-Omega-Letters ist der etwas andere Adventskalender. Ein Adventskalender mit einem Impuls für jeden Tag! Seit dem 01. Dezember ist dieser online

Er beginnt es mit dem Wort Demut? Was bedeutet Demut?

Hermann Kurzke versucht dies am ersten Tag aus seiner Sicht zu beantworten. Jeden Tag ist  es eine andere Person, die  ein Wort, einen Begriff erklärt. Es lohnt sich, dies anzuhören und den Gedanken dazu mit in den Tag zu nehmen.

Zu Wort kommen bewusste Christen, die aus dem Glauben heraus leben, wie der schon erwähnte Hermann Kurzke, Annette Schavan, Wolfgang Thierse und viele Ordenschristen. 

Das Reinhören lohnt sich wirklich. Es kann dem eigenen Glauben bereichen. 
Schön wäre es natürlich, wenn man gleich in der Frühe sich den Impuls des jeweiligen Tages anhören kann, was aufgrund der Arbeit für die meisten wahrscheinlich nicht geht. Wer sich nach der Arbeit den Impuls anhört, sollte sich danach noch bewusst Zeit nehmen, die Worte nachklingen zu lassen.  Man könnte daraus eine Art "Exerzitien" im Alltag machen.

Wenn es einmal nicht möglich ist, einen Impuls zu hören, kann man diesen gerne auch am nächsten Tag anhören. 

Nochmals die Homepage:  http://www.alpha-omega-letters.de/

Mittwoch, 2. November 2016

Germany's next Topmodel - for God

Quelle: Fotolia


Da ich keinen Fernseher habe, kannte ich die Sendung GNTM nicht. Erst in letzter Zeit wurde mir darüber berichtet. Daher habe ich mal im Internet recherchiert, um was es denn geht.

So ein Topmodel kann jeder auch für Gott werden. Die Voraussetzungen sind etwas anderes, aber es verlangt auch Arbeit:
Es ist egal, wie du aussiehst, wie alt du bist, wie groß oder klein. Hauptsache, du möchtest wirklich für Gott da sein. Viel wichtiger als das äußere Erscheinungsbild ist deine innere Haltung.  Also erst einmal mit Gott Verbindung aufnehmen, dass ist das Wichtigste.
Quelle: Fotolia

Du wirst nicht die einzige Person sein, die mit Gott in Verbindung treten möchte. Ist also Konkurrenz da? Nein, es gibt keine Konkurrenz. Du darfst dich sogar mit den anderen Personen zusammentun, um näher zu Gott zu kommen, ihr könnt euch gegenseitig unterstützen. Es ist viel schöner, gemeinsam den Weg zu gehen.
 Vielleicht ist die Verbindung am Anfang etwas lose, aber du kannst sie noch steigern. Lies die Bibel, nimm dir täglich Zeit für Gott, versuche im Gebet zu leben.

.Auch hier wirst du überlegen, ob du wirklich den passenden Kleidungsstil hast.
Quelle: Fotolia


Der Weg wird immer enger, immer schwieriger. Aber trotzdem: Gott lässt dich nicht fallen, schließt keinen aus. Wenn jemand sagt, "Nein, ich will nicht mehr", dann bist es du, aber nie Gott. Du kannst jedoch immer wieder zu ihm kommen, immer wieder neu beginnen. Du kannst also jederzeit neu beginnen, sein Topmodel zu werden.


Wie oben geschrieben: Der Weg wird immer enger und schwieriger, es gibt wahrscheinlich nicht wenige, die dich davon abbringen wollen. Darum sei froh für alle, die diesen Weg auch gehen, die dich begleiten.
Quelle: Fotolia

 Habe keine Angst, auf dem Weg, besonders dann nicht, wenn du alleine bist.  Selbst wenn du zurückfällst. Es wird hier nie den Spruch geben: "Nur eine kann Germanys next Topmodel werden."Nein, jeder kann es, vereint sogar noch viel besser. Nimm deine Freunde, deine Familie, Arbeitskollegen... mit auf den Weg

Übrigens hat Gott uns Mittel mit auf dem Wege gegeben, die wir immer wieder anwenden dürfen: Nämlich die Sakramente. Verwende diese nicht zu sparsam, gerade das Sakrament der Versöhnung hilft dir immer und immer wieder.

Und wenn du dann irgendwann stirbst, bist du für Gott  eines: 

Quelle: Fotolia








Donnerstag, 6. Oktober 2016

Internetverbindungen....

Quelle: Fotoloia

Gerne würde ich wirklich regelmäßig, jede Woche, einen Eintrag zur Verfügung stellen.
 Leider scheitert dies an der Internetverbindung. Immer wieder habe ich das Problem, nicht ins Internet zu kommen, obwohl ich verbunden bin. Grund ist hier auf dem Lande eine schlechte Internetverbindung mit alten Kupferdrähten. 
Vor dem Jahre 2019 wird es hier kein schnelles Internet geben, leider... 

Mindestens so lange heißt es, Geduld zu haben.

Donnerstag, 22. September 2016

Was ist Barmherzigkeit?

Quelle:Fotolia

Über die leiblichen und geistlichen Werke der Barmherzigkeit habe ich schon etwas geschrieben. Zu lesen ist dies hier und hier.
Diesmal gibt es nur einen ganz kurzen Satz, über den jeder selbst nachdenken kann. 
Da ich ja nebenbei als freie Mitarbeiterin einer Tageszeitung arbeite, war ich in deren Auftrag bei der Einführung eines evangelischen Pfarrers. Hier sagte die Dekanin in ihrer Predigt unter anderem:

Barmherzigkeit ist oft schwieriger als eine Sportübung.

Einfach mal überlegen, was mir insgesamt leichter fällt: Eine (einfache) Sportübung, oder Barmherzigkeit zu üben 

Mittwoch, 24. August 2016

Heiliger Bartholomäus

Jusepe de Ribera: Martyrium des Heiligen Bartholomäus, 1634, National Gallery of Art in Washington
Quelle: ökumensiches Heiligenlexikon

Bartholomäus war einer der Apostel. Es wird vermutet, dass es sich hier um Nathanael handelt. Dies kann gut sein, da die Vorsilbe Bar eigentlich "Sohn des" heißt. So heißt er eigentlich Nathanael Bar Tolomai

Viel ist über sein Leben nicht bekannt. Jesus sagte zu ihm, dass er ihn unter einem Feigenbaum gesehen habe. Das spricht dafür, dass Bartholomäus ein weiser Mann war. Nach Pfingsten hat er wohl in Persien missioniert. Laut dem Text im Stundenbuch über ihn war er in von Persien besetzen syrischen Gebiet. Dort fand er auch sein Martyrium.
Spontan ist mir dazu der Gedanke gekommen, dass daher gerade in der heutigen Zeit Barthlomäus für die Lage in Syrien um Hilfe angerufen werden kann. 

Mittwoch, 17. August 2016

Es gibt immer weniger Berufungen! - Wirklich?

Quelle: Fotolia

In den letzten Jahren wird immer und immer wieder davon gesprochen, dass die geistlichen Berufungen, gerade in den westlichen Länden zurückgehen. Ist dem wirklich so? Ich schreibe einmal, wie ich die Dinge in Deutschland sehe. - Es kann sein, dass einiges auch für andere Länder zutrifft.

Wenn man mal die Zeit zurück geht, Mitte des letzten Jahrhunderts, ist zu sehen, dass  es (anscheinend) viele Menschen gab, die eine geistliche Berufung ergriffen, während dem heute angeblich nicht mehr so ist. Damals sah die Gesellschaft aber auch anders aus:
  • Fast alle Menschen in waren getauft.
  • Diejenigen, die getauft waren, gingen auch zum Gottesdienst/zur Heiligen Messe am Sonntag
  • Ein einmal eingeschlagener Weg wurde nicht hinterfragt.
  • Auch zu dieser Zeit war es teilweise noch so, dass Eltern für die Kinder bestimmten, ob sie heiraten oder ins Kloster gingen. (Mindestens ein Fall ist mir persönlich bekannt)
  • Gerade wenn Frauen berufliche Karriere machen wollten, entschieden sich nicht wenige für das Kloster, egal ob sie berufen waren oder nicht.
Und wie sieht es heute aus?
Quelle: Fotolia

  • Immer weniger Menschen sind getauft, wenn ich die Statistiken richtig in Erinnerung habe, sind es in Deutschland nicht ganz die Hälfte der Bevölkerung, die zur katholischen oder evangelischen Kirche gehören.
  • Es ist nicht mehr selbstverständlich, sonntags zur Kirche zu gehen.
  • Eingeschlagene Wege werden immer und immer wieder hinterfragt.
  • Es wird selbst bestimmt, welchen Weg man einschlägt, ob man heiratet, einen geistlichen Weg geht, Single bleibt....
  • Frauen brauchen heute nicht mehr ins Kloster zu gehen, um Karriere zu machen.
Das sind jetzt einfach mal aufgezählte Punkte. Aber reicht dies, um zu behaupten, dass die Berufungen zurückgehen?

Zunächst einmal ist zu berücksichtigen, dass weniger Menschen geboren  werden. Alleine dies ist schon ein Grund, warum nicht mehr so viele Personen eine geistliche Berufung wählen können.
Dann gibt es mehr Gemeinschaften, diejenigen, die suchen, schauen sich zum Teil Gemeinschaften in der ganzen Welt an, schließen sich dann denjenigen an, in denen es  junge Menschen gibt. Doch gerade dann, wenn die Entscheidung zum Bleiben da ist, wird der Kampf groß. Nicht wenige machen dann doch noch einen Rückzieher. Hier braucht es unser Gebet, damit sie erkennen, dass sie wirklich berufen sind und den Weg gehen können.

Der nächste Punkt: Vor ungefähr zehn bis 15 Jahren gab es eine Diplomarbeit von einem Studenten, der untersuchte, wie viel Prozent der Bevölkerung früherer Zeiten eine geistliche Berufung ergriffen von denjenigen, die  sonntags immer in die Kirche gingen und wie viel Prozent es heutzutage sind. Und: Die Zahl hat sich verdoppelt!

  • Aber ich denke, wir selbst können auch viel dazu beitragen: Über das Gebet habe ich gerade schon geschrieben. 
  • Weiterhin können wir Menschen auf die Berufung ansprechen, auch wenn es nur ganz wenig ist. 
  • Ordensleute können Personen ganz konkret ansprechen, einfach mal mitzuleben.
  • Priester in Gemeinden können  gezielt Menschen ansprechen, bei denen sie eine geistliche Berufung entdecken.
Ein Beispiel möchte in noch gerne erwähnen, welches zu Ermutigung beitragen kann: Bischof Walter Mixa war 25 Jahre lang Pfarrer in Schrobenhausen. In dieser Zeit gingen 20 Priesterberufungen aus der Gemeinde hervor. Einen dieser Priester habe ich mal gefragt, wie Bischof Mixa dies gemacht hat. Er gab mir folgende Antwort: Bischof Mixa war eine Person, die auf andere zugehen konnte. Wenn er am Samstag oder Sonntag einen der Ministranten traf fragte er einfach, ob sich am Sonntagnachmittag schon etwas vor hätten. Meist kam ein Nein. Worauf dann kam: Dann komm zu Vesper und ministriere, ich erwarte dich. So wurden die Ministranten in das  Stundengebet eingeführt, fanden zur Berufung

video
Quelle: Fotolia


Und an junge Menschen die auf der Suche sind: Habt keine Angst, euch Gemeinschaften anzuschließen, in denen die Brüder/Schwestern um einiges älter sind als ihr. Vielleicht hat euch Gott ja wirklich gerade in diese Gemeinschaft berufen? Mir sind mehrer katholische Orden bekannt, in denen nach Jahren wieder jemand kam. - Und auch von einer evangelischen Gemeinschaft habe ich es mitbekommen. Ein Grund dafür war auch: Die Gemeinschaften haben um Berufungen gebetet. - Nicht für sich selbst, sondern ingesamt. 
Daher einfach Gott vertrauen, ER wird es schon richten.

Mittwoch, 10. August 2016

Heiliger Laurentius

Fra Angelico: Laurentius wird von Papst Sixtus II. zum Diakon ordiniert, Fresko, 1447 - 49, in der Cappella Niccolina im Papstpalast im Vatikan
Quelle: Ökumenisches Heiligenlexikon

Die katholische Kirche begeht heute das Fest des Heiligen Laurentius von Rom. - Es ist wirklich ein Fest und nicht "nur" ein gebotener Gedenktag.

Wer war dieser Heilige eigentlich? Was hat er gemacht?

Es gibt sehr viele Legenden um ihn herum, darum wissen wir eigentlich wenig. Er lebte unter Kaiser  Valerian und war wahrscheinlich der Sohn der heiligen Eheleute Orentius und Patientia. Sicher ist, dass er Diakon war und für  Finanzen  zuständig war. Daher forderte Kaiser Valerian die Schätze der Kirche auszuliefern.  Laurentius zeigte die armen Menschen der Kirche und sagte dazu, dass diese "die wahren Schätze der Kirche" seien. Dafür erlitt er das Martyrium.

Können wir nicht von Laurentius lernen, wer der Schatz der Kirche ist? Mir ist dazu die Bibelstelle eingefallen: Denn wo euer Schatz ist, da ist auch eurer Herz  (Mt 6,21)

Augustinus schreibt zum Handeln des Heiligen Laurentius: 
"Die Kirche von Rom stellt uns heute den Triumphtag des heiligen Laurentius vor Augen: den Tag, an dem er die Welt verspottete, während sie wütete; an dem er die Welt verachtete, während sie schmeichelte; an dem er auf doppelte Weise den Teufel besiegte, der ihn verfolgte. 

Die Antiphonen  von Laudes und Vesper sprechen für sich:

  • Meine Seele hängt an dir, Gott, du mein Gott;  denn für dich wurde mein Leib verbrannt.
  • Der Herr hat seinen Engel gesandt und mich befreit aus der lodernden Flamme, aus der Mitte des Feuers.                                                                                                                (Mir ist dazu die Stelle der drei Jünglinge im Feuerofen eingefallen -> Dan 3,1-23 und Dan 3,91-97. Dazwischen ist das Gebet der Jünglinge)
  • Der heilige Laurentius betete und sprach: Ich sage dir Dank, o Herr, dass du mich aufgenommen hast in deine Herrlichkeit
  • Fürchte dich nicht, mein Knecht, ich bin bei dir. Gehst du durchs Feuer, so wirst du nicht verbrennen,  die Flamme wird dich nicht versengen.


  • Laurentius wurde aufgenommen in die Schar der Märtyrer, denn er hatte sich zum Namen Jesu Christi bekannt.
  • Der heilige Laurentius rief: Ich freue mich von Herzen, dass ich eine Opfergabe Christi werden darf.
  • Der heilige Laurentius betet und sprach: Ich sage dir Dank, o Herr, dass du mich aufgenommen hast in deine Herrlichkeit
  • Der heilige Laurentius sprach:  Meine Nacht kennt keine Dunkelheit, sie ist hell wie der Tag
Dargestellt wird der heilige Laurentius oft mit einem Rost, da es heißt, er sei verbrannt worden. Heute ist man sich dessen jedoch nicht sicher, es könnte auch sein, dass er geköpft wurde